Lärm macht krank

Betrachtet man die Krankheiten des Ohres betreffend, wird man schnell auf einen bestimmten Fakt aufmerksam: Oftmals ist Lärm beteiligt. Zuviel Geräuschkulisse und zu laute Töne sind nicht nur unschön oder störend – hier ist die Gesundheit ernsthaft gefährdet. Denn es ist erwiesen, dass man hierbei unter permanenten Stress leidet und sich somit auf Dauer schwere Schäden zufügt. Ständiger Straßenlärm oder zu laute Musik sind deshalb purer Stress für unser Gehirn.

Vorbeugen ist besser als Nachsorgen

Natürlich kann man im fortgeschrittenen Alter zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt gehen und sich durchchecken lassen. Mitunter gibt es wirksame Medikamente, Präparate, Therapien oder leistungsstarke Hörgeräte. So kann die verlorene Lebensqualität bis zu einem gewissen Grad wieder hergestellt werden. Doch viel besser und weitsichtiger ist es, schon von Beginn an auf das sensible Gehör zu achten. Mit etwas Vernunft, einer gesunden Lebenseinstellung und dem richtigen Maß gelingt dieses Vorhaben sehr viel leichter als man vielleicht zuerst vermuten wird. Zum Beispiel ist es absolut schädlich, wenn die Kopfhörer auf Anschlag gedreht werden. Somit schädigt man das Gehör irreparabel. Leider können vergangene aber dennoch begangene Fehler nicht wieder rückgängig gemacht werden. Also ist es wichtig, dass man auf Medien zeitweise bewusst verzichtet, sich die notwendige Ruhe gönnt und Erholungsphasen einplant. Ein Leben auf der Überholspur ist für den gesamten Organismus purer Stresse. Eine derartige Ausnahmephase kann natürlich für kurze Zeit überwunden werden. Aber auf Dauer wird sich der Körper wehren und Ausfallerscheinungen können die unschöne Folge sein. So ist zum Beispiel das Risiko eines Hörsturzes extrem groß. Auch begleitende Ohrschmerzen oder Pfeiftöne werden dadurch begünstigt. Natürlich äußert sich Stress und Anspannung von Fall zu Fall verschieden. Aber in den meisten Fällen kann man mit einer Erkrankung und deren fatalen Folgen rechnen. Also ist es erforderlich, dass man Grenzen kennt und diese natürlich auch respektiert. Mit der Hilfe des behandelnden Arztes und wenn erforderlich, einem Spezialisten können Probleme geklärt und Risiken abgecheckt werden. Auf diese Weise hat man vielleicht den Vorteil, bis ins hohe Alter ein gutes Gehör zu besitzen.

Ruhe, Ausspannung und Erholung

Natürlich hat jeder einen gewissen Lebensrhythmus, welchem er folgen muss und der bestimmte Vorgaben setzt. Dennoch ist es wichtig, dass auf das innere Gleichgewicht geachtet wird. Bewusstes Abschalten ist keine Kür sondern eine regelrechte Pflicht. Das Gehör ist weitaus mehr als schlichtes Hören. Vielmehr werden Daten aufgenommen, verarbeitet und gespeichert. Wird dieser Kreislauf unterbrochen, kann es zu einem Fehler im gesamten Gehirn kommen. Möglich wäre zum Beispiel eine Reizüberflutung, welche nicht mehr richtig eingeordnet werden kann. Durch die zahlreichen Stimmen, Geräusche und Informationen fällt eine Katalogisierung schwer. Ein Burnout könnte möglich sein. Nimmt man jedoch von Zeit zu Zeit Abstand und ist offline, so erfolgt die notwendige Regeneration. Auch der Kreislauf des Menschen ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen. Bei niedrigem Blutdruck ist es oftmals so, dass man nicht klar sehen und auch nicht gut hören kann. Vergleichbar ist dies mit der Situation kurz nach dem Aufstehen. Der Körper muss sich erst wieder an das Licht und den Wach-Rhythmus gewöhnen. Ist dies erfolgt, läuft der gesamte Organismus wieder genauso, wie es erwartet wird. Das Gehör des Menschen ist ständig aktiv und für das Überleben wichtig. Also sind Zeiten der totalen Ruhe sehr entscheidend. In der heutigen Zeit sind derartige Momente natürlich selten und sollten deshalb umso mehr genossen, geachtet und geschätzt werden. Ein Urlaub, eine Kur oder ein verlängertes Wochenende in der Natur könnten dabei dienlich sein, endlich wieder zu sich selbst zu finden und somit möglichen Erkrankungen entgegen zu wirken.

 

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