Wenn das Kind nicht richtig liegt

Eine Geburt kann was Schönes sein, doch oftmals liegt das Kind nicht richtig. Hier wird häufig dann auch von der Steißlage oder Beckenendlage gesprochen. Doch was ist das genau und wie verläuft die Geburt?

Falsche Lage vor der Geburt

In der Regel wird dieses Kind nicht normal auf die Welt kommen, also es wird ein Kaiserschnitt gemacht. Obwohl das nicht immer der Fall sein muss, denn oftmals dreht sich das Kind noch einmal. Allerdings ist das dann nicht immer der Fall, womit eine normale Geburt für Beide sehr gefährlich wäre. Die genaue Lage des Kindes ist in diesem Fall, dass der Kopf dabei unterhalb des Rippenbogens liegt. Dabei können die Beine entweder am Bauch und in die Höhe geschlagen liegen. Doch die Füße können auch angewinkelt sein, so wie in einer Hocke, aber auch beide Füße können voran liegen. Falls das Kind sich nicht noch in die Schädellage dreht, kann ein Wendeversuch von außen vielleicht helfen. Allerdings ist hier häufiger der Kaiserschnitt der Fall. In einzelnen Fällen kann aber trotzdem eine natürliche Geburt gelingen, wobei Mutter und Kind sich viel mehr anstrengen müssen. Dabei ist gerade für den Säugling eine Vaginalgeburt äußerst anstrengend, denn es muss sich mit dem Steiß in den Geburtsweg einfügen und dann noch drehen. Also alles so als ob der Kopf zuerst kommen würde.

Der Kopf kann auf die Nabelschnur drücken

Also kommt der Po zuerst und der Kopf rutscht nun in den Beckenring. Allerdings ist es hier sehr eng und so kann der Kopf auf die Nabelschnur drücken. Das sorgt für eine Unterversorgung, was dann auch die Sauerstoffzufuhr betrifft. Genau aus diesem Grund muss das Kind sehr schnell geboren werden, damit es zu keinen bleibenden Schäden kommt. Damit sich der Kopf schneller dreht, hilft in der Regel die Hebamme mit geübten Handgriffen nach. Allerdings ist bei solchen Geburten auch immer ein Arzt dabei, falls es doch zu Komplikationen kommt. Wichtig ist dabei aber immer, dass die Gebärende mit dem Arzt oder auch der Hebamme gut zusammenarbeitet. Denn der Säugling wird nicht nur gedreht, sondern auch hochgehoben. Dabei kann die werdende Mutter nicht immer die angenehmste Körperhaltung einnehmen. Aus diesem Grund ist gerade in der letzten Phase der Geburt für die werdende Mutter so beschwerlich. Das gilt natürlich nur für die natürliche Geburt bei Steißlage. Oftmals ist ein Dammschnitt notwendig, damit dann der Säugling auch ausreichend Platz hat. Daher wird bei einer solchen Geburt auch eine Periduralanästhesie empfohlen, denn so hat die werdende Mutter keine Schmerzen hat. Zusätzlich kann die Mutter so auch entspannen, was die Geburt dann erheblich erleichtern kann. Dabei gibt es viele Risiken, die durch einen Ultraschall kurz vor der Geburt minimiert werden sollen. Hier kann dann noch die Entscheidung für einen Kaiserschnitt fallen. Denn wenn das Becken zu eng wäre, könnte das Leben von beiden gefährdet sein. Zwar ist eine natürliche Geburt möglich, sollte aber immer mit dem Arzt und der Hebamme genau abgesprochen werden. Dies sind Fälle, wo Ärzte gerne immer zu einem Kaiserschnitt raten.

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